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Im Bestreben, die Zeichen der Zeit mit offenen Augen zu erkennen und rechtzeitig Wandel zu erzeugen, bemüht sich ENGAGE, in den Krisengebieten vor Ort und durch die Arbeit - nicht nur aber bewusst auch - mit den Flüchtlingen aus den Krisengebieten hier in Europa von fern zu wirken.

Für weitere Auskünfte, Anregungen und Feedback benutzen Sie bitte die nachstehenden Felder, kommen spontan vorbei oder kontaktieren uns auf 079 405 69 33 (Martin Klöti)

Die nebenstehende Erfahrung, wie schwer es ist in den Krisenregionen als fremde Kraft vor Ort die Füsse auf den Boden zu kriegen und Hilfe zu leisten, hat ENGAGE auf einen neuen Ansatz der Entwicklungshilfe gebracht. Im Frühjahr 2016 ist dieser dem Papst, dem Bundesrat, der reformierten Landeskirche und dem Regierungsrat des Kts. Zürich vorgeschlagen worden:

 

Die Flüchtlinge, die aus Nord- und Westafrika und dem Nahen Osten nach Europa drängen, haben das Potential, die zukünftigen Reformer ihrer Heimatländer zu sein. Europa soll sie nicht abweisen, sondern im Rahmen eines siebenjährigen Vertrags voll integrieren und mit ihnen die Kräfte formen, welche erforderlich sind, um den Krisenstaaten schliesslich eine Zukunft zu geben.

Gleichzeitig gilt es, die Vereinten Nationen mit internationalen Räten, Gerichten und Friedenstruppen so auszugestalten, dass sie in der Lage sind, die Heimkehr und Einsetzung der Reformkräfte zu sichern. Ohne internationale Aufsicht und Begleitung schaffen es die jungen Reformkräfte sonst nicht, den alten, korrupten und von Vetternwirtschaft durchdrungenen Regimes zu widerstehen.

Eine Studie des World Economic Forum 2016 bezeichnet den Verlust jeglicher Staatstrukturen in grossen Weltregionen wie Afrika, Lateinamerika, Teilen Asiens, Osteuropas und des Nahen Ostens als das drängendste Problem der Gegenwart. Mit der wohlwollenden und wertschätzenden Aufnahme der Asylsuchenden, die aus diesen Regionen in den Westen strömen, kann der Westen die Kräfte formieren, welche am Anfang einer tragfähigen Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft in den Krisenregionen stehen.

ENGAGE-Kursangebot auch in diesem Sinn

In der alltäglichen Zusammenarbeit mit den Asylsuchenden hier bei uns im Exil, der gemeinsamen Verarbeitung ihrer tragischen Erlebnisse und durch die Aktivierung, den unmittelbaren Einsatz und die Stärkung ihrer Fähigkeiten will ENGAGE mithelfen, die zukünftigen Kräfte und Trägerschaften entscheidender Reformen in den Krisenregionen bereitzustellen. Eine neue Garde jenseits von Korruption und Vetternwirtschaft soll entstehen, welche in der Lage ist, ihr Heimatland zum Wohle des ganzen Volkes und im Sinne der Nachhaltigkeit aufzubauen und zu verwalten.

 

ENGAGE lädt die Asylsuchenden herzlich ein, aktiv sein Kursangebot zu nutzen.

Eine ENGAGE-Stiftung als Allianz zur Reform der Vereinten Nationen resp. der UNO

ENGAGE hat ein hehres Ziel, für dessen Erreichung sie auf starke, ebenso beseelte Partnerorganisationen angewiesen ist: Die Reform der United Nations Organisations zu einem globalen Rat, zu einem globalen Gericht und zu einer globalen Schutztruppe, die insgesamt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die neue Garde von Reformkräften in ihren Heimatländern auch tatsächlich zum Einsatz kommen kann. Dafür müssen die alten Garden ihre Plätze räumen.

 

Wir wünschen uns eine ENGAGE-Stiftung, welche möglicherweise der richtige Ort für derartige Allianzen wäre.

ENGAGE bemüht sich seit gut zwei Jahren in Nigeria darum, die verheerenden Umweltschäden als katastrophales Resultat der Ölgewinnung in Strom und Wasser zum Wohl der Menschen zu transferieren.

Im Mai 2015 hatten ENGAGE und lokale Partner- unternehmen vermeintlich grosse Mandate mit dem nigerianischen Staat zu Stande gebracht, um mit den Werten und Methoden von ENGAGE den demokratisch beschlossenen Wandel und eine Entwicklung hin zum Guten für Land und Bevölke-
rung zu unterstützen. Geschehen ist seither nichts. ENGAGE hat nie zum Einsatz kommen dürfen.

 

Mutige, aussichtsreiche und zukunftsträchtige Antworten auf einige grosse, nationale Herausforderungen zu geben, wären Gegenstand der Mandate gewesen: Umweltzerstörung und soziales Desaster als Folge der Öl- und Gasförderung, Abholzung der Wälder, grassierende Erosion und Verwüstung, extrem lückenhafte Strom- und Wasserversorgung, schadhafte Infrastruktur, Null-Wertschöpfung und inexistente Bildung,

 

Mit der Kraft der Einheimischen und mit der Expertise technischer Partner würde ENGAGE für die landesweite Erstellung von regionalen Kehrrichtverbrennungsanlagen zur Verfügung stehen, mit denen aus den gesammelten Ölschlammen und Abfällen Strom und sauberes Wasser gewonnen werden könnte. Das erzeugte auch eine substantielle Industrie mit einem grossen Arbeitsmarkt in einem Land, wo heute 90% der arbeitsfähigen Bevölkerung von der Hand in den Mund leben. Das wäre eine kräftige Antwort auf die latente Auswanderung und den dramatischen Flüchlingsdruck auf Europa.

 

ENGAGE stünde zudem für Solarherde und Solaröfen zum Kochen, ebenso für Kampagnen, Lehrmittel, Bildung und Aufklärung für nachhaltige Forst- und Landwirtschaft und Bodenschutz. ENGAGE stünde für die landesweite Überwachung und Pflege der Ölpipelines. Aktuell werden sie gerade wieder intensiv sabotiert.

ENGAGE würde die Entstehung von selbständigen, leistungs- und belastungsfähigen Gemeinschaften auf der Basis eines fair funktionierenden Wirtschaftssystems fördern, das auf den eigenen Rohstoffen und Fähigkeiten basiert und jedem Mitglied der Gesellschaft erlaubt, einen sinnstiftenden Beitrag zum guten Gedeihen seiner selbst, der Gemeinschaft und seines Umfelds zu leisten. Bedeutsamkeit und Mitwirkung wären mit wichtige Schlüssel zur Sicherung der Gesundheit und eines Lebens in Würde und Sicherheit.

 

Dazu sind Strukturen erforderlich, welche es den Einzelnen, den Familien und grösseren Gemeinschaften, dem Gewerbe und der Industrie, Gemeinden, Quartieren, Städten, Regionen und Nationen erlauben, ihre Visionen zu haben, ihre Fähigkeiten zum Tragen zu bringen und damit ein lebendiges und lebensfreundliches Ganzes zu erzeugen. Damit verbunden sind kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Initiativen – in einer kleinen Nachbarschaft ebenso wie in einer ganzen Nation. In Nigeria ist dies alles heute schlicht nicht vorhanden.

 

ENGAGE Community Empowerment würde ganzheitlich, holistisch operieren, würde nach bestem Wissen und Gewissen alle systemischen Komponenten miteinbeziehen und wäre sehr aufmerksam, was das atmosphärische Umfeld von Entwicklungen betrifft: Offenheit gegenüber Entstehendem und gegenüber Veränderungen, intuitives Erkennen und Aufnehmen aufkommender Verunsicherungen und Enttäuschungen bei Beteiligten und Interessierten trügen zur Qualität der gemeinschaftlich erreichten Resultate bei. Es wäre dies ein gutes Klima für fortgesetzte Stärkung, Erfolg, Freude, Zuversicht und Vertrauen in sich selbst und in die Zukunft.

 

ENGAGE wäre rational und empathisch zugleich. ENGAGE würde den ungeahnten Kräften in hoch diversifizierten, aber geeint wirkenden Gemeinschaften vertrauen. Hierbei würden  Mitwirkende ebenso wie Anführende gewinnen, einzelne Unternehmen ebenso wie ganze Industrien, kleine Gemeinden ebenso wie Metropolen und Regionen, Nationalstaaten ebenso wie letztlich der ganze Kontinent.

Adressiert würden zeitgemässe, praxisnahe Bildung, politische Rahmenbedingungen, kulturelle Einbettung, leistungsfähige Gesundheitssysteme, ausreichende Versorgung mit Wasser und Strom, faire Währungssysteme, Schutz der Ressourcen und Respekt gegenüber der Schöpfung im umfassenden Sinn.

Aber es wollte und will angesichts der politischen Willkür nicht sein.

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ENGAGE wäre bereit vor Ort
z.B. in der Sahelzone
ENGAGE sieht Asylsuchende
als Reformkräfte in der Heimat